Sea-Watch e.V.

GOOD CAUSE

Sea-Watch ist Ende 2014 aus einer Initiative von Freiwilligen entstanden, die dem Sterben im Mittelmeer nicht mehr länger tatenlos zusehen konnten.
Das Mittelmeer ist die tödlichste Grenze der Welt. Jedes Jahren verlieren Tausende Menschen auf der Flucht über das Meer ihr Leben. Seit Anfang 2015 arbeitet unsere ständig wachsende Organisation, die vor allem aus engagierten Freiwilligen aus der ganzen Welt besteht, an der Projekt-Organisation und Umsetzung von Sea-Watch. Angesichts der humanitären Katastrophe auf dem Mittelmeer leistet Sea-Watch Nothilfe, fordert und forciert gleichzeitig die Rettung durch die zuständigen europäischen Institutionen und steht öffentlich für legale Fluchtwege ein. Durch unsere Rettungsmissionen dokumentieren wir die Lage an dieser Außengrenze Europas und leisten einen Beitrag, auf die menschenunwürdige europäische Migrationspolitik aufmerksam zu machen.
Die Europäische Union setzt sich für Demokratie und Menschenrechte ein, schottet sich jedoch gleichzeitig immer weiter gegen Menschen auf der Flucht ab, sei es durch milliardenschwere Grenzsicherungsanlagen oder völkerrechtlich bedenkliche und umstrittene Rückübernahmeabkommen mit Drittstaaten wie der Türkei, oder Deals mit afrikanischen Diktatoren und Milizen wie der sogenannten Libyschen Küstenwache. Die Europäische Union setzt auf Migrationsabwehr statt humanitäre Werte. Auch 2017 sind etwa 3500 Menschen bei dem Versuch, das europäische Festland zu erreichen, ertrunken.
Die Lücke einer institutionalisierten, flächendeckenden Seenotrettung mit klarem Mandat, wie etwa Mare Nostrum, die mehr als 130.000 Menschen retteten aber von der EU nicht übernommen und daher beendet wurde, versuchen wir so lange wie möglich und im Rahmen unserer Möglichkeiten zu füllen. Wir halten dies für unsere humanitäre Pflicht. Dass jedoch private Organisationen die Seenotrettung im Mittelmeer anstelle von Staaten übernehmen, kann und sollte kein Dauerzustand werden! Wir fordern eine internationale, institutionalisierte Seenotrettung mit eindeutigem Mandat und auf lange Sicht vor allem legale und sichere Einreisewege für Schutzsuchende im Sinne einer #SafePassage.

Sea-Watch war bisher an der Rettung von weit über 35.000 Menschen beteili

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